Die Felicitas und Werner Egerland-Stiftung

Die Felicitas und Werner Egerland-Stiftung hat sich der Förderung Jugendlicher in Europa verschrieben.

Die Unternehmerin Felicitas Egerland setzte mit dieser Stiftungsgründung um, was ihr und ihrem Mann seit jeher ein Anliegen war: Die Unterstützung junger Menschen in den Bereichen Kunst, Kultur und Wissenschaften. Die globale Ausrichtung ihres ehemaligen Unternehmens, der Werner Egerland Automobillogistik, mit ihren zahlreichen Kontakten im europäischen Ausland war der Grund, an den Stiftungszielen in ganz Europa zu arbeiten.

Die Stiftung mit Sitz in Osnabrück will Projekte der Jugendarbeit, durch die das Interesse von Kindern und Jugendlichen an künstlerischer Tätigkeit sowie kulturell und wissenschaftlichen Themen geweckt wird, realisieren und fördern. Dies erfolgt durch Unterstützung gemeinnütziger Projekte und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche in diesen Bereichen sowie die Gewährung von Stipendien und Zuwendungen für die Aus- und Fortbildung.

Interview mit Prof. Dr. Felix Osterheider, stellvertretender Gründungsvorsitzender der Stiftung, über CHOREOS

CHOREOS wird ja von Stephan Lutermann komplett neu gegründet. Was ist es was CHOREOS so außergewöhlich macht?

Das fängt beim Namen an, der die Elemente „Chor“ und „Choreografie“ sowie „Osnabrück“, den Sitz unserer Stiftung, in sich trägt. Dann: In der heutigen Zeit der Digitalisierung, der Transformation und dem Online-Hype auf eine solche künstlerische Konzeption zu setzen, erfordert Mut und Zuversicht. Zuversicht in künstlerische Mit-Menschen, die bereit sind zum Aufbruch in etwas gänzlich Neues. Zuversicht in ein Publikum, das sich gänzlich neu einlassen und bewährte Hör-Gewohnheiten hinter sich lassen muss. Und Zuversicht, dass sich ein verlässlicher Förderer findet, der den Weg in Richtung „terra incognita“ mitgeht.

Was hat Sie zu diesem Projekt hingezogen und warum haben Sie beschlossen es zu unterstützen?

Dieses Projekt ist zum einen aus unserer Sicht ein lohnenswertes Experiment, um große Werke unserer Kultur nicht verstauben, sondern neu erlebbar werden zu lassen. Wir brauchen solche Highlights, die emotional und eindringlich sind, wenn Kulturvermittlung auch für neue Zielgruppen gelingen soll. Zum anderen bewundern wir den hohen künstlerischen und organisatorischen Anspruch, der in diesem „StartUp- Unternehmen“ steckt – das ist ein Anspruch der erinnert an unsere Stiftern, die im unternehmerischen Bereich ebenfalls höchst couragiert und erfolgreich gewirkt hat. Und wir kennen und vertrauen dem Gründer, Stephan Lutermann.

Der Chor ist jung und international – welche Form von Dialog erhoffen Sie sich unter den Sängern in so bewegten (politischen) Zeiten?

Musik verbindet – eine Allerweltsweisheit. Und trotzdem wahr: Sich hinter einem künstlerischen Ziel zu versammeln, es mit Hilfe musikalischer Höchstleistungen zu erreichen suchen und das ganze mit hoher Performanz – das ist Verständigung pur. Die gemeinsamen Erlebnisse, das gemeinsam Ertragene und der gemeinsame Erfolg wird die Akteure von CHOREOS für ihr weiteres Leben prägen. Das stabilisiert und setzt hörbare Zeichen gegen eine politische Verirrtheit.

Wenn Sie in die Rolle eines unbeteiligten Zuschauers schlüpfen würden, welche Erwartungen hätten Sie von einem CHOREOS Auftritt?

Von einem CHOREOS- Auftritt erwarten wir Exzellenz, Empathie und Ehrlichkeit: Das Werk soll gelingen, die Mitmachenden  sollen mit Freude und Ausstrahlung dabei sein und die Macher ex post gemeinsam mit ihrem Förderer das Experiment ehrlich analysieren und diskutieren.

www.felicitas-werner-egerland-stiftung.de